Dienstag, 15. August 2017

Maria Himmelfahrt




„Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“
(Papst Pius XII.)



Rubens-Himmelfahrt_Mariae


Bildquelle



Totus Tuus ego sum

Im Namen der Heiligsten Dreifaltigkeit. Amen.

»Seid also wachsam! Denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt« (vgl. Mt 24,42) – diese Worte erinnern mich an den letzten Ruf, der dann ergehen wird, wenn der Herr es will. Ich will ihm folgen und wünsche, daß alles, was zu meinem irdischen Leben gehört, mich auf diesen Augenblick vorbereiten möge. Ich weiß nicht, wann er kommt, aber so, wie alles andere, lege ich auch diesen Augenblick in die Hände der Mutter meines Meisters: Totus Tuus. Denselben mütterlichen Händen überantworte ich alles und alle, mit denen mich mein Leben und meine Berufung verbunden hat. Diesen Händen überlasse ich vor allem die Kirche und auch meine Nation und die ganze Menschheit. Ich danke allen. Alle bitte ich um Vergebung. Ich bitte auch um das Gebet, damit sich die Barmherzigkeit Gottes als größer erweise als meine Schwachheit und Unwürdigkeit….



Anfang aus dem Testament Johannes Paul II.




Totus tuus



Ich wünsche allen Lesern einen gesegneten Marienfeiertag !



Donnerstag, 10. August 2017

Also doch mit dem Islam zu tun?


Wie die Pawlowschen Hunde schießen sie hervor, wenn es nach einem Terrorattentat darum geht, sofort Richtung Öffentlichkeit zu bellen, daß das alles nichts mit dem Islam zu tun habe. Abgesehen davon, daß ganz allmählich die Zielpersonen sämtlicher politisch korrekter Konditionierungsversuche resistenter werden, haben wir nun in Deutschland den Fall, der uns vor eine ganz neue – zumindest für Beschwichtigungs- und Schönredner- Situation stellt:

»Ahmad A. erklärte, nicht im Namen des sogenannten Islamischen Staates gehandelt zu haben, sondern berief sich bei seiner Tat direkt auf den Religionsstifter Mohammed…..Am Freitag selbst habe ihn eine Predigt aufgewühlt, die er in der Hamburger As-Sahaba-Moschee gehört habe, die unmittelbar neben dem späteren Tatort liegt. Es sei in der Predigt um die Al-Aksa-Moschee in Jerusalem gegangen, eine der bedeutendsten Moscheen in der islamischen Welt. Erst unlängst kam es dort zu Auseinandersetzungen. Es gibt keine Hinweise, dass die Predigt in der As-Sahaba-Moschee radikal war oder Gewalt befürwortete.« Quelle

Das wird jetzt in der Tat schwierig.
Einerseits dürfen psychisch verwirrte, spontan oder längerfristig radikalisierte Einzeltäter, die sich dem IS zugehörig fühlen normalerweise nichts, aber auch schon gar nichts mit dem Islam zu tun haben und dann kommt jetzt einer daher, auch ein Einzeltäter, der durch eine stinknormale Predigt in einer nicht radikalen Moschee in Deutschland und Mohammed(!) zum Mord an möglichst vielen Christen und Jugendlichen motiviert wird.
Nun, dann sind wir jetzt einmal froh, daß es wenigstens nichts mit dem IS zu tun hat.
So viel steht offiziell schon einmal fest.
Und nun?
Wiederholen wir es noch einmal ganz langsam:

    • Eine islamische Predigt
    • In einer deutschen Moschee
    • die keineswegs radikal war
    • unter Berufung auf Mohammed
    • ein Mensch tot
    • weitere schwer verletzt



Ist das jetzt auch ganz offiziell der erste Terroranschlag, bei dem man sagen darf, der hatte mit dem stinknormalen-der- nette -Moslem von- nebenan- Islam  zu tun?
Das ist mehr als nur beunruhigend, denn wie man mehr als deutlich sieht, braucht es keinerlei “Radikalisierung”  - das Radikale, die Wurzel des Übels ist das Übel selbst.


Mittwoch, 9. August 2017

Eine Außengrenze der europäischen Union






Die spanische Enklave Ceuta wurde anscheinend kürzlich von 200 sogenannten Migranten nicht nur gestürmt sondern regelrecht überrannt, wie man auf einem derzeit im Internet auf diversen Nachrichtenportalen kursierenden Video sehen kann.

Die Hilflosigkeit der dort stationierten Grenzposten sowie die Stürmung selbst ist mehr als beängstigend.





Link auf You Tube



Und immer wieder frage ich mich, was erwarten sich diese Menschen von Europa und vor allem, was ist von diesen Menschen zu erwarten?

Ich kann mir mit noch so viel Fantasie nicht vorstellen, daß dies gut ausgebildete, das alte Europa aufpäppelnde und bereichernde Goldstücke (©Papst Franziskus) sein sollen, die in Zukunft unsere Kultur und unsere Kulturgüter schätzen und erhalten oder durch ihre hohe Qualifizierung und ihren unüberbietbaren Arbeitswillen unser Wirtschaft/Sozialsystem zum Erblühen bringen werden.

Diese EU-Außengrenze zerbröckelt also gerade wie feinster Treibsand.
Nun wird es interessant, welche Grenze die nächste sein wird, die überrannt wird.
Jene zwischen Italien und Frankreich, zwischen Italien und Österreich?
Oder Gibraltar?
Die Hilflosigkeit der - wenn überhaupt- stationierten Grenzposten wird aber vermutlich gleich groß sein.






Links: So wird unsere EU-Grenze überrannt
Sturm auf spanische Enklave Ceuta
          

Freitag, 4. August 2017

Hemdsärmelig und klassenkämpferisch!



Genau so präsentiert sich also nun der bis dato als Mister Maßanzug bekannte und Edelkrawatten tragende Ex “Manager” der ÖBB, der seinen Kanzlerstuhl nicht durch eine Wahl sondern aufgrund der Unfähigkeit seines Vorgängers belegen durfte.
Als Humphrey Bogart der modernen Sozialdemokratie, als kompetenter Führungsmanager und als smarter Messias mit einem Plan A wurde er uns vor etwas mehr als einem Jahr präsentiert und  - es ging dennoch weiter bergab mit dieser SPÖ .

Kern



Dabei hatte ich schon kurz nach seiner Amtsergreifung so ein komisches Gefühl, als dieses Bild durch das Internet kursierte und ich mich fragte, ob sich hier nicht eine Art Charlie Chaplin  ins Kanzleramt gekickt hat.


Kern silly walks


Alsdann war nun zurück zu alten aufrechten sozialdemokratischen Ufern angesagt und so  probierte man es vorerst noch mit Volksnähe
Der Maßanzug wurde mit dem Arbeitsgewand eines Pizzabotens vertauscht – wobei ich den Verdacht habe, daß auch dieses Outfit maßgeschneidert worden ist und  feinste Materialien den Körper des Noch- Kanzlers umschmeichelten, als er mit Pizzaschachteln dampfenden Inhalts zu seinem Volke aufbrach.

Kernpizzabote

Irgendwie hat es die Botschaft über einen merklichen Erfolg dieser Strategie aber nicht bis in die österreichischen Wohnzimmer geschafft und nun, wo man dank der neuen ÖVP und ihrem neuen jungen Obmann im Oktober wieder einmal zur Qual  Wahl schreiten darf, präsentiert sich der Dressman für engste Hosen leger und gleichzeitig kämpferisch, zwar noch immer mit der Hand aufs Herz aber hemdsärmelig, ja sogar mit aufgekrempelten Ärmeln; denn nun geht’s ans Eingemachte:
Kern


»HOLEN SIE SICH WAS IHNEN ZUSTEHT.«

Kernplakat 3

Der Noch-Kanzler zeigt mit seinem Finger auf den fiktiven Betrachter dieses Plakates und ermuntert ihn zu – ja wozu, frage ich mich?
Was steht mir denn zu?
Das größere Haus meines Nachbarn?
Das Auto der Oma von nebenan?
Die Gratisverpflegung aus dem Supermarkt?
Freifahrten für alle Öffis?
Gratisbenzin?
Maßanzüge?

…etc….?

Der Wahlslogan der SPÖ zur Nationalratswahl 2017 ist die seit langem gefährlichste Drohung, die von einer politischen Bewegung ausgegangen ist.
Man kann wahrlich nur hoffen, daß sich niemand bemüßigt fühlt, dieser Aufforderung Folge zu leisten!


P.S.: Es kann natürlich auch sein, daß Herr Kern lediglich meint, ihm stünde das Kanzleramt zu….

Dienstag, 1. August 2017

Heinz Schaden (SPÖ) beantwortet die Gretchenfrage







Ich hätte ja nicht gedacht, daß es lange 18 Jahre und einen Gerichtsprozeß brauchen würde, daß ein Sozi sich öffentlich beim Herrgott bedankt, wenngleich mit der Einschränkung, daß es sich um "seinen Herrgott" handele, der dann ja auch in Gestalt des Bürgermeisters von Wien, der sozialistischen Internationale oder Kreiskys erscheinen könnte.
Aber immerhin!



Wer Ohren hat der höre....






Und ich kann wiederum nur feststellen, was die Tante Jolesch schon vor langer Zeit in ihrer bestechenden Art festgestellt hat:

Der Herrgott bewahre uns vor allem was grad so einGlück ist!


Samstag, 29. Juli 2017

Allahu Akhbar oder nicht Allahu Akhbar - das ist die Frage





Gestern nachmittag gab es in Hamburger Stadtteil Barmbek einen "Vorfall" mit einem Mann und einem Messer, der sich rasch in den sozialen Netzwerken und weniger rasch in den öffentlich rechtlichen Medien verbreitet hat.

Sobald sich dieser Vorfall, der anfänglich ein versuchter Raub sein sollte, aber in diese Medien eingeschlichen hatte -  so wie einst Damon zum Tyrannen, der ja auch einen Dolch im Gewande zu verbergen wußte- war man, wie immer,  politisch korrekt und professionell seriös bemüht, nur ja keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.
Um 19.30 hatte sich die unbequeme Nachricht auch schon im ORF zur ZiB eingenistet und wollte sich partout nicht schönreden lassen, da man bis dahin ja schon ein paar Details erfahren hatte, wenn auch möglicherweise nicht, wie ursprünglich geplant.



Eine äußerst brisante Mitteilung wußte uns aber die Korrespondentin Sabine Schuster zu berichten:



"Allahu Akhbar" ist inzwischen eine derart verbreitete Floskel, sodaß sie praktisch jeder verwenden könne, auch solche, die lediglich einen islamistischen Vorfall vortäuschen wollen.




Jetzt steht das zahlende ORF -Publikum fürwahr staunend da!

Die ganze letzte Nacht habe ich gegrübelt und mir das Hirn zermartert, wann in Deutschland dieses Allahu Akhbar so gängig geworden ist, daß es praktisch universal für islamistische und vorgetäuschte islamistische Anschläge, ja womöglich auch schon ganz normal im Alltagsleben, statt beispielsweise Halli Hallo, Grüß Gott oder auch bei einem einfachen Raub/Banküberfall statt Hände hoch oder ich schieße verwendet wird?



Wären da nicht noch jene Informationen vom Tagesspiegel , daß der Mann mit dem Messer als Flüchtling nach Deutschland gekommen sei, Zeugen genau gehört haben, daß er die neue gängige Floskel verwendet hat und vor allem, daß dieser Vorfall einem Menschen das Leben gekostet hat und weitere schwer verletzt worden sind, könnte man meinen, der ORF samt seiner Korrespondentin wolle uns lediglich eine kleine Komödie vorspielen.
Aber so sind sie zu willfährigen Komparsen einer realen Tragödie geworden, deren riesige Ausmaße es allmählich immer schwieriger machen, die Tränen des stimmlosen Chors zu überspielen.







Mittwoch, 26. Juli 2017

Heute vor einem Jahr…



… geschah etwas, das sämtliche Gutmenschen und Dialogzelebrierer nicht für wahr haben wollten -
»…Sie haben den Pfarrer gezwungen niederzuknien, er hat versucht sich zu wehren, und da… (ihre Worte stocken). Sie haben mich nicht hinauslaufen gesehen. Sie haben das alles selber gefilmt und von der Kanzel eine arabische Predigt gehalten"….
…Die beiden Attentäter, die mit dem Ruf „Allahu Akbar“ zu den Polizisten herausgestürmt waren, starben im Kugelhagel der Beamten.«   Quelle



-und dementsprechend fiel auch deren Reaktion damals aus:
» …Auch nach Ansicht von Premierminister Manuel Valls war das Ziel des Angriffs ein "Krieg der Religionen". "Wenn sie einen Priester angreifen, die katholische Kirche, dann sieht man gut, was das Ziel ist", sagte Valls dem Sender TF1.  "Die Franzosen gegeneinander aufhetzen. Eine Religion angreifen, um einen Krieg der Religionen zu provozieren." Er rief die Franzosen auf, zusammenzustehen. "Unsere Antwort ist die Demokratie."

„Unsere einzige Waffe ist das Gebet“

Auch der Front National mobilisierte unverzüglich seine Sympathisanten auf Twitter. So appellierte Marine Le Pens Nichte Marion Maréchal-Le Pen „Réveillez-vous“ (Wacht auf!), ohne zu sagen, was sie damit genau meint oder bezweckt. Auch der frühere konservative Premierminister François Fillon erklärte: „Die bloße Entrüstung genügt nicht mehr, es braucht Taten und Maßnahmen.“
Zur Versöhnung rief hingegen der Erzbischof von Rouen, Dominique Lebrun, auf. Er hatte den ermordeten Priester persönlich gekannt: „Die einzige Waffe, die wir haben, sind das Gebet und die Brüderlichkeit.“ Er betonte, wie wichtig der Geist des Miteinander für das Zusammenleben der religiösen Konfessionen sei. Auch der Papst verurteilte den Anschlag als „barbarischen Mord“…«   Quelle

Pater Hamel2





Man war also allenthalben sogleich wieder bemüht, die doch so eindeutigen und simplen Motive der islamischen Täter zu relativieren und auch für eigene politische oder religöse Zwecke umzudeuten.
Zu schmerzlich wäre es auch diesmal für Verantwortungsträger gewesen, ihr Scheitern bezüglich der Nichtintegrierbarkeit einer Ideologie des Tötens und Assimilierens in die westliche Kultur zugeben zu müssen. Das stereotype Herunterleiern politisch korrekter Anteilnahms- und Bestürzungsfloskeln begleitete auch den Märtyrertod von Pater Hamel und wird vermutlich auch heute, ein Jahr danach zum Einsatz kommen.
Und wie ist der tatsächliche Stand ein Jahr danach?
Die Gesellschaft ließ sich ganz brav und folgsam, mehrere Anschläge später(!), zwar nicht von den muslimischen Terroristen spalten, ist aber in sich gespaltener und hilfloser denn je.
Pater Hamel hatte während seines Märtyrertods noch “vade retro satanas” gerufen.
Satan, in Gestalt zweier im Namen Allahs mordender wackerer Recken ließ aber nicht von ihm ab und reibt sich auch heute noch die Hände, weil man ihn und seine Stellvertreter aus Naivität, Angst und Bequemlichkeit, die man zuweilen auch Toleranz nennt, weiterhin gewähren läßt.
Statt eines Ende mit Schreckens entschließt sich die Gesellschaft, die sich nicht spalten läßt, lieber einen Schrecken ohne Ende zu tolerieren.
Die dadurch entstehenden, allfälligen Kollateralschäden  werden von den Kollaborateuren unter Vorwand ehrenhafter Motive in Kauf genommen.

Ich frage mich bloß, wie lange das noch gut gehen wird…..